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Marmorabbau seit mehr als 150 Jahren!

Mit dem Jahr 1856 beginnt im Göflaner Mitterwandlbruch erstmals der systematische Abbau des weißen Natursteins. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Findlinge verarbeitet.
Bernhard Schweizer, Steinmetzmeister aus München, förderte in den Jahren 1856-1860 erstmals größere Mengen Marmor im Göflaner Mitterwandlbruch. Von 1866-1881 war der Bildhauer Johannes Steinhäuser, aus Karlsruhe, Herr über die Abbruchrechte in Göflan. Auf ihn folgte die Firma “Union Baugesellschaft” aus Wien sowie die beiden Wiener Firmen “Zeller&Co.” und “Eduard Hauser”.

Nach 1921 ruhte die Abbautätigkeit am Göflaner Berg bis zum Jahre 1959/60. In diesem Jahr begann die Firma “Lasa Marmo” den Göflaner Mitterwandlbruch zu bearbeiten. Sie betrieb eine rege Abbautätigkeit bis zum Auslaufen der Konzessionsrechte im Jahr 1999.

2005 erwarb die Firma “Tiroler Marmorwerke GmbH” die Abbaurechte am Göflaner Marmorbruch.

Im August 2007 werden die Abbaurechte im Göflaner Mitterwandlbruch an die Firma „Göflaner Marmor GmbH“ übertragen, welche exklusiv im Besitz der Familie Pohl aus Kastelbell ist. Mit Stolz wird heute wie früher der Göflaner Marmor in die ganze Welt exportiert.